Kreislaufprobleme bei Regelschmerzen

Regelschmerzen sind oft schwerer zu ertragen als so manche Krankheit 

Mir bleiben deshalb bisher zwei mögliche Reaktionen auf meinen Zustand. Erstens: Ich bleibe auch dann auf meinem Bürostuhl sitzen, wenn ich merke, dass eigentlich nichts mehr geht. Gehe auch am nächsten Tag wieder in die Arbeit, selbst wenn es schlimmer geworden ist, und nehme das Ganze als mein naturgegebenes Schicksal hin. Oder zweitens: Ich rufe morgens in der Redaktion an und sage: „Ich schaff’s heute nicht, ich habe Migräne.“ Oder Bauchschmerzen. Oder Kreislaufprobleme.

Aber ich bin es leid. Ich will mir nicht mehr andere Gründe aus den Fingern saugen, während ich doch einen verdammt guten habe. Nicht mehr still hinnehmen müssen, dass es mir schlecht geht, nur weil es viele anderen Frauen regelmäßig auch trifft. Gerade deshalb eben nicht. Weil so viele darunter leiden und Menstruationsschmerzen keine Kleinigkeit sind. Sie sind im Gegenteil oft viel schwerer zu ertragen als ein grippaler Infekt oder Bauchschmerzen oder Kopfweh.

 

Wenn ich also das nächste Mal deshalb nicht in die Arbeit gehen kann, werde ich keine Ausrede mehr erfinden, sondern ehrlich sagen, was mein Problem ist. In der Hoffnung, dass mein Chef das mit Verständnis hinnimmt und meine Kolleginnen sich deshalb bald auch so entschuldigen, wenn sie Schmerzen haben. Und dass sie das ihren Freundinnen erzählen und es auch für die eine Option wird. Damit es irgendwann endlich normal wird, Menstruationsschmerzen als echte Schmerzen, als guten Grund zu sehen. Denn eigentlich ist unsere Menstruation ja nichts, wofür wir uns schämen müssten.

 

weitere nützliche Infos unter:

https://www.ratgeber-herz-kreislauf.de/ursachen-kreislaufschwaeche/frau/menstruation/

https://www.deutscheinternetapotheke.de/magazinwelt-regel-und-zyklusbeschwerden-c-3491

https://www.netdoktor.de/krankheiten/pms/

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